Unsere Redakteure dokumentieren Supplements im Langzeittest. Hier erklären wir, wie ein solcher Selbsttest abläuft und warum er trotz n=1 wissenschaftlichen Mehrwert hat.
Vor Beginn: Blutbild, Vitamin-Spiegel, subjektive Bewertung (Energie, Schlaf, Stimmung auf 1–10-Skala), ggf. spezifische Marker (HRV, Hautfeuchtigkeit, epiAge).
Tägliche Einnahme gemäß Herstellerempfehlung. Regelmäßiges Tagebuch mit subjektiven und objektiven Beobachtungen. Keine weiteren Änderungen an Ernährung oder Lifestyle.
Nach 30 und 60/90 Tagen: erneutes Blutbild, gleiche Marker. Vergleich mit Baseline. Dokumentation aller Veränderungen.
Keine beschriebene Wirkung ohne Beleg. Subjektive Erfahrungen werden als solche gekennzeichnet. Negative Erfahrungen werden nicht verschwiegen.
Ein Selbsttest ist keine klinische Studie. Er hat n=1 — eine einzige Person. Das bedeutet: Keine statistische Signifikanz, keine Verallgemeinerung.
Aber: Die N-of-1-Methodik ist in der personalisierten Medizin ein anerkanntes Werkzeug. Sie eignet sich besonders, um:
Unsere Regel: Jeder Selbsttest wird durch Peer-Reviewed-Studien zu den getesteten Wirkstoffen ergänzt. Die persönliche Erfahrung illustriert die Forschung — sie ersetzt sie nicht.